Was passiert hier?
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Etwas geschockt bleib ich vor der Tür stehen. Ich merke das mich gerade alle Personen hier anstarren. Außer Atem bin ich auch nicht. Also irgendwas ist hier verdammt komisch. Egal ich muss zu ihr. „Hey alles fertig. Darfst du jetzt gehen?“, lächelnd fragt sie mich. Ich erzähle Yuimi alles was gerade vor sich geht. Doch von ihr kommt keine Reaktion mehr. Sie sieht mich nur noch verwundert an. Dann eine Reaktion. „Mach dir keine Sorgen. Das heißt doch das du gehen darfst. Lass dir einfach die Papiere nachschicken.“ lächelte sie. In diesen Moment fährt ein Windhauch durch das Zimmer. Dieser Geruch. Er verzehrt mich. Kann man es als Verlangen beschreiben? Was ist das? Geht er etwa von Yuimi aus? Angst erfüllt von diesem Verlangen mache ich einen Schritt zurück. Mein Atem wird schwerer. Es schnürt mir die Kehle zu. „Leonii was ist los. Du bist auf einmal so blass.“, fragt Yuimi besorgt. „Nichts. Schon gut. Ich glaub ich bleibe doch noch eine Nacht hier und werde morgen früh dann Heim gehen.“ sage ich mit eher schwacher Stimme. Dabei will ich nicht hier sein. „Nein Leonii morgen kann ich dich nicht abholen. Wir gehen jetzt gemeinsam, ganz einfach.“ sagt sie mit sauer. „Ähm okay. Gib mir bitte noch paar Minuten.“ erwidere ich ruhig und hole tief Luft. Wir halten noch mal bei der Dame an der Rezeption. „Ähm... ist es möglich, wenn der Fehler sich geklärt hat, mir alles per Post zu schicken?“ frage ich zweifelnd die Dame. Sie sieht mich lächelnd an, „Ja Frau Sakugari, das können wir gerne so handhaben. Aber was ist auf einmal mit ihren Augen. Sie leuchten so komisch?“ Beunruhigt sehe ich mich um nach einen Spiegel. Doch ich finde nichts. „Wie was ich verstehe es nicht.“ Die Dame hält mir ihren Taschen Spiegel entgegen. „Hier nimm.“ Zittrig nehme ich ihn an und sehe in den Spiegel. „Wie geht so was.“ sage ich entsetzt. „Hey wahrscheinlich das Licht. Du hast die Woche dauerhaft im Dunkeln verbracht.“ erwiderte Yuimi mit einen Lächeln. „Sie könnten recht haben, junges Fräulein. Bringen Sie sie nach Hause?“ winkt die Dame mit der Hand leicht. „Ja sie hat ja sonst niemanden. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Ich kümmere mich um sie.“ lächelte Yuimi. Irgendwie bin ich ihr dankbar. Ich reiche der Dame an der Rezeption ihren Spiegel wieder und verabschiede mich. Wir reden beide nicht auf dem Weg nach Hause. Dabei kämpfe ich immer noch gegen das Verlangen in mir an. Aber ich verstehe nicht was mein Körper da verlangt. Ich weiß nur das es von Yuimis Geruch aus geht. „Hey Leonii was los mit dir? Du bist schon wieder so still.“ Yuimi versucht das Schweigen zu brechen. „Ich bin heute einfach nur Müde.“ versuche ich mich raus zu reden. „Ach macht nichts. Morgen früh sehen wir uns dann in der Uni wieder?“ lächelte sie. „Ja ich glaub ne große Mütze schlaf reicht, dann bin ich wieder fit genug.“ dabei bin ich mir da nicht wirklich sicher ob das stimmt. „Huch wir sind ja schon da. Ich komm morgen früher und hol dich ab.“ sagte sie beruhigt. „Äh ähm... ja okay. Danke fürs Besuchen und Heim begleiten.“ antworte ich etwas abwesend. Irgendwas passiert hier mit mir aber was. Es ist wie verhext das geht doch nicht. Das gibt es doch nicht. „Hey Kopf hoch Leonii das wird schon. Deine Erinnerung wird sicher auch bald wieder zurück sein.“ klopft sie mir leicht auf die Schulter. Ich lächele nur und öffne meine Zimmer Tür der Wohnhausanlage der Uni. „Dann bis morgen Yui!“ „Ja Leonii bis morgen.“ Lächelnd geht Yuimi auch schon.